Fraktion kompakt im September erschienen

Hier kann der Newsletter heruntergeladen werden: SPD Fraktion Vor Ort kompakt September 2018
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Vielen Dank für ein tolles Sommerfest im Weitlingkiez

 

Am 31.08. lud die SPD Friedirchsfelde-Rummelsburg zum mittlerweile traditionellen Sommerfest und viele kamen. Es ist schön wenn aktive und engagierte Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen im entspannten Rahmen auf Politik treffen und dazu sich noch Familien aus der Nachbarschaft gesellen. In solchen Rahmen kann entspannt diskutiert werden.

Ich persönlich empfinde solche Fest als sehr gewinnbringend. Hinkommen, Hinhören, Helfen und Handeln gelingen so einfacher und in einem entspannten Rahmen. Ich treffen an solchen Nachmittagen und Abende immer auf viele Menschen, welche von ihrem Alltag erzählen und welche Wünsche sie an Politik haben. Solche Gespräche sind elementar wichtig für mich als Politiker!

Auch im nächsten Jahr werden wir dieses Fest wieder veranstalten und bis dahin sind wir von der SPD natürlich auch jederzeit erreichbar. Also einfach ansprechen! Einfach machen.

 

„Kitamangel in Lichtenberg“ – Öffentliche Fraktionssitzung am 03.09.2018, 18:30 Uhr

Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin lädt Sie herzlich zu einer öffentlichen Fraktionssitzung am Montag, den 03.09.2018, um 18:30 Uhr ein. Das Thema der Veranstaltung lautet: „Kitamangel in Lichtenberg – Lösungen finden“. Die Sitzung findet in der AWO-Kita ”Grashüpfer”, Honnefer Straße 25, 10318 Berlin, statt.

Berlinweit ist es für Eltern zurzeit nicht leicht, einen Kitaplatz zu finden. Auch in Lichtenberg fehlen bis zu 2.000 Plätze, wenn man davon ausgeht, dass 80 Prozent der hier lebenden Kinder im Kita-Alter einen Platz brauchen. Gerade im familien- und kinderfreundlichen Bezirk Lichtenberg ist das eine nicht hinnehmbare Situation. Wir möchten mit Ihnen gemeinsam über Lösungsansätze diskutieren und von den Eltern erfahren, wie sie die Situation erleben und wahrnehmen. Gleichzeitig möchten wir Ihnen vorstellen, was bereits auf Bezirks- und Landesebene unternommen wurde.

Auf dem Podium werden mit Ihnen diskutieren:

  • Sigrid Klebba, Staatssekretärin für Jugend und Familie
  • Jan Gläser, Lichtenberger Bezirkselternausschuss Kita
  • Micaela Daschek, stv. Geschäftsführerin der AWO Südost

Die Veranstaltung wird moderiert vom Fraktionsvorsitzenden der SPD Lichtenberg, Kevin Hönicke.

Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin freut sich auf spannende Diskussionen mit Ihnen.

Anbei noch eine Übersicht der aktuellen Initiativen im Kitabereich der SPD-Fraktion-Lichtenberg:

 Nummer  Art  Betreff

0881/VIII

Antrag

Ansiedlungs- und Personalgewinnungskonzept für Erzieherinnen und Erzieher – Lichtenberger Fachkräftesteigerung im Kitabereich (LiFaKi)

0880/VIII

Antrag

Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen im Kitabereich

0676/VIII

Antrag

Warteliste des Jugendamtes für dringende Kitaplätze bekannt machen

0657/VIII

mündliche Anfrage

Pressemitteilung Kita-Forum

0605/VIII

Große Anfrage

Aktuelle Kitaplatz-Situation und Umgang mit dem Betreuungsschlüssel in Lichtenberger Kitas

0604/VIII

mündliche Anfrage

Kitas schnell finden in Lichtenberg – aber keine Plätze?

0527/VIII

mündliche Anfrage

Zukunft der Kinder in den Tagespflegestellen Karlshorster Kinderstube/Die kurzen Karlshorster gesichert?

0203/VIII

Kleine Anfrage

Zentrale Warteliste für Kitaplätze

0202/VIII

Kleine Anfrage

Kitaplätze in Lichtenberg und Verantwortung desKitaeigenbetriebs „Kindergärten NordOst“

0201/VIII

Kleine Anfrage

Qualitäts- und Bildungssicherung sowie -steigerung in Lichtenberger Kitas

Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen im Kitabereich

Die SPD-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg von Berlin fordert die Abschaffung aller sachgrundlosen Befristungen im Eigenbetrieb „Kindergärten NordOst“.

Im April stellte sich auf Nachfrage der SPD-Fraktion Lichtenberg heraus, dass es im Kitaeigenbetrieb „Kindergärten NordOst“ noch immer sachgrundlos befristete Stellen gibt. Das muss sich schnellstmöglich ändern, damit der Erzieher*innenberuf ein noch attraktiverer Beruf wird und die Arbeitsbedingungen im Kitabereich weiter verbessert werden.

Der Fraktionsvorsitzende Kevin Hönicke dazu: „Der Mangel an Kitaplätzen in Lichtenberg kann nur behoben werden, wenn die Arbeitsbedingungen für Erzieher*innen verbessert werden. Die Abschaffung von sachgrundlosen Befristungen trägt einen großen Teil dazu bei, weil dadurch den Erzieher*innen Perspektiven und mehr Planbarkeit für ihr berufliches und privates Leben ermöglicht werden. Das Bezirksamt, welches auch die Verwaltungsratsvorsitzende im Eigenbetrieb stellt, sollte hier mit gutem Beispiel vorangehen und besonders wirksam werden.“

Bedingungen in Lichtenberg für Beruf der Erzieherinnen und Erzieher attraktiver gestalten – Lichtenberger Fachkräftesteigerung im Kitabereich (LiFaKi)

Die SPD-Fraktion Lichtenberg fordert das Bezirksamt auf, ein Ansiedlungs- und Personalgewinnungskonzept für Erzieherinnen und Erzieher zu erarbeiten. Damit will die SPD- Fraktion erreichen, dass die Fachkräftequote für Erzieherinnen und Erzieher im Bezirk erhöht wird und mehr Kitaplätze angeboten werden können.

Der Beruf der anerkannten Erzieherin bzw. des Erziehers ist flächendeckend in unserer Stadt ein Mangelberuf, auch in Lichtenberg. Die Bezahlung muss deutlich verbessert werden. Aber auch der Bezirk Lichtenberg muss schauen, wie er als Standort und Arbeitergeber für Erzieherinnen und Erzieher attraktiver wird. Erste konkrete Ideen formuliert die SPD-Fraktion Lichtenberg dabei selbst.

Fraktionsvorsitzender Kevin Hönicke dazu: „Als Leitlinie für das zu erstellende Konzept sollte gelten: Lichtenberg ist der Bezirk in Berlin, in dem Erzieherinnen und Erzieher gerne arbeiten, leben und sich engagieren. Den Beruf attraktiv zu machen, muss auf allen Ebenen gelingen. Ein zentraler Punkt ist die bessere Bezahlung. Aber auch sekundäre Bedingungen neben dem Gehalt können den Beruf attraktiver machen. Hierzu formulieren wir konkrete erste Ideen:

  • Prüfen, wie in Lichtenberg der Beruf des Erziehers bzw. der Erzieherin attraktiver gestaltet werden kann (bspw. Arbeitszeitmodelle, besondere Angebote in der Arbeitsvertragsgestaltung, Prämien, Betreuungsquoten, Gesundheitspräventionen, Wohnangebote und mögliche weitere bzw. andere Anreize).
  • Ideen zur „Lichtenberger Fachkräftesteigerung im Kitabereich“ mit dem Eigenbetrieb, Trägern, Initiativen und Hochschulen in Lichtenberg erörtern und formulieren. Zudem sollte gemeinsam mit einer Hochschule evaluiert werden, welche Hindernisse und unattraktiven Elemente (neben der Bezahlung) in Lichtenberg existieren, um hier als Erzieherin bzw. Erzieher tätig zu werden.
  • Eine Imagekampagne und Werbekampagne für die
  • Lichtenberger Kitas direkt an den entsprechenden Fach(hoch)schulen
  • starten.
  • Mit den Wohnungsunternehmen Möglichkeiten erkunden, wie Wohnungen für Erzieherinnen und Erziehern, die in Lichtenberg ihrem Beruf nachgehen möchten, zur Verfügung gestellt werden können; ggf. im Bündnis für Wohnen nach Kooperationspartnern suchen.
  • Mit den öffentlichen und freien Träger erörtern, wie spezielle Kitaplätze für die Kinder von Erzieherinnen und Erziehern, die in Lichtenberg ihrem Beruf nachgehen möchten, verkehrsgünstig zur Verfügung gestellt werden können. Hier könnten Partnersysteme zwischen Kitastandorten entwickelt werden, da viele Erzieherinnen und Erzieher ihre eigenen Kinder nicht am eigenen Arbeitsplatz unterbringen möchten.
  • Ein „Bündnis für bessere Betreuung in Lichtenberger Kitas“ auf den Weg bringen, in dem Maßnahmen zur Arbeitsentlastung erörtert werden, die dann möglichst in allen Lichtenberger Kitas umgesetzt werden, um den Erzieher*innen-Beruf attraktiver zu gestalten.
  • Im Rat der Bürgermeister eine Kampagne starten, damit Berlin konkrete Handlungen unternimmt, um Erzieherinnen und Erzieher besser zu bezahlen.

Um dieses Konzept breit und wirksam zu formulieren, sollte gemeinsam mit dem Eigenbetrieb NordOst, mit den Trägern, Initiativen und Hochschulen in Lichtenberg Ideen erörtert und Lösungen gefunden werden, damit die Arbeitsbedingungen in Lichtenberg im Vergleich zu anderen Orten besser sind und somit mehr Erzieherinnen und Erzieher in den Bezirk kommen.“