Kevin Hönicke und ein spezieller Moment

„Spezieller Moment“, so titelt die Taz  über die Aufstellung der Landesliste der SPD Berlin für die Bundestagswahl 2017.

Für einen speziellen Moment sorgt der Lichtenberger Kevin Hönicke. Er interpretiert das SPD-Mantra vom diskriminierungsfreien Zugang wohin auch immer neu. „Wir können bei der Bundestagswahl Geschichte schrei­ben: Es gab bislang noch nie einen Kevin im Bundestag“, sagt er – und die SPD stehe dafür, dass Namen nicht den Werdegang bestimmen dürften. Tatsächlich schafft er es auf einen Listenplatz, der 2013 für den Bundestag reichte.

 

Der ganze Artikel findet sich hier: http://www.taz.de/Berliner-SPD/!5407962/

Ziele einer gerechten und solidarischen  Gesellschaft

Es ist mir wichtig, dass wir dafür kämpfen, dass nicht Name oder Herkunft über den Werdegang entscheiden, sondern Einsatz, Wille und die solidarische Unterstützung einer Gesellschaft.

Daher braucht es genügend Kitaplätze, gut ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer. Ein solidarisches Bafög-System und kostenfreie Ausbildungen sowie Meisterschulungen. Wir müssen Alleinerziehende unterstützen, damit auch die Kinder ihren Weg sorgenfreier und gerecht gehen können. Familien benötigen noch stärker die Unterstützung der Gesellschaft, weil Kinder erziehen, die eigenen Eltern pflegen und einem Beruf nachgehen immer mehr zusammen fällt.

Wenn die SPD über Gerechtigkeit spricht, dann ist es nicht allgemein sondern konkret auf viele Lebensbereiche bezogen. So wird es im Wahlkampf auch deutlich werden.

Kernforderung der SPD im Bereich Familie, Schulen und Pflege

Daher formuliert die SPD als einer ihrer Kernforderungen:

Wir unterstützen Eltern mit der Einführung der Familienarbeitszeit. Die Kitagebühren schaffen wir schrittweise ab und führen einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung von Kita- und Grundschulkindern ein. Wir werden gemeinsam mit den Ländern den flächendeckenden Ausbau guter Ganztagsangebote vorantreiben. Wir schaffen das Kooperationsverbot komplett ab. Wir führen die Familienarbeitszeit und das Familiengeld bei der Pflege ein.